Eigenbluttherapie

Blutbahn eines Menschen mit Erythrozyten
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Was ist eine Eigenblutbehandlung?

Die Eigenbluttherapie ist eine Reiz- und Umstimmungstherapie, bei der Blut, das zuvor aus der Vene entnommen wurde, direkt oder aufbereitet in das Gewebe (Muskulatur oder Haut) zurück injiziert wird. 

Diese biologische Behandlungsform ist über Jahrhunderte gewachsen und behauptet sich zunehmend als eigenständige Therapiemethode und stößt bei kranken Menschen zunehmend auf Interesse.

 

 

  

Wie läuft eine Eigenblutbehandlung ab?

Beim ersten Termin wird neben ausführlicher Anamnese und ggf. Untersuchung und Diagnostik (z. B. Labordiagnostik), das Vorgehen mit dem Patienten besprochen. 

Bei den weiteren Terminen wird Blut aus der Vene entnommen und direkt oder unter Zusatz einer oder mehrerer Arzneien (z. B. homöopathische oder phytotherapeutische Medikamente) mittels Spritze in den Muskel oder in die Haut bzw. das Unterhautfettgewebe zurück befördert. 

In der Regel sind zwischen 1 bis 8 Behandlungen pro Monat nötig (insgesamt ca. 10 Injektionen), abhängig von Allgemeinzustand des Patienten und der Erkrankung, die behandelt werden soll. 

Vor Therapiebeginn wird die Verträglichkeit am Patienten getestet und es werden Kontraindikationen abgeklärt. 

 

 

 

Kontraindikationen:

In einigen Fällen darf keine Eigenbluttherapie angewendet werden, bzw. müssen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden: aktive bestehende Thrombose, aktive Tuberkulose, Gerinnungsstörungen bzw. Therapie mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten.